2-Möglichkeiten und Grenzen des Lernens im Alter previous clip next clip

Recording date 2011-06-22

Via

Free

Language

German

Faculty

Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Producer

MultiMediaZentrum

Die Fähigkeit zu lernen ist kostbar. Aus diesem Grund stellt sich die Frage, wie Gedächtnisleistungen verbessert werden können. Solche Möglichkeiten bestehen im Hinblick auf alle Schritte des Lernprozesses, also des Einspeicherns, des Behaltens und des Abrufens von Gelerntem. Vergleicht man die Leistung von jüngeren und älteren Personen, so zeigt sich, dass im Durchschnitt eine zwei- bis dreifache Wiederholung des Lerndurchganges ausreicht, damit ältere die Ausgangsleistung jüngerer erreichen. Allerdings bringt jede Wiederholung weniger Lernzuwachs, so dass nach sechs bis sieben Durchgängen eine asymptotische Leistung erreicht wird, die sich im Rahmen einer Lernsitzung kaum noch steigern lässt. Ganz ähnlich verhält es sich bei dem Erlernen einer Mnemotechnik (Methode der Orte). Durch das Gedächtnistraining können ältere Personen schon nach etwa drei bis vier Sitzungen die Ausgangsleistung der jüngeren erreichen, doch tritt auch hier nach etwa 20 Trainingssitzungen eine Asymptote, eine Art Grenzwert der Leistungssteigerung auf. Das bedeutet, die Lernleistung lässt sich auch im Alter schnell steigern, aber nicht unbegrenzt. Und dies ist mit gewissen Anstrengungen verbunden (z.B. Erlernen einer Mnemotechnik, Wiederholen des Materials).

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