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Aufgrund einer Wartung der genutzten Datenbank ist das Videoportal  am Montag, 20.06.2016 in der Zeit von 8:00 Uhr bis voraussichtlich 13:00 Uhr nicht verfügbar.       ...
Posted on 3 August 2015 | 2:12 pm
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Posted on 10 April 2014 | 2:48 pm
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Kursinformationen:

Animal Encounters. Mensch-Tier-Kontakte in Kunst, Literatur, Kultur und Wissenschaft
Schloss1
Aufzeichnungsart: Vortragsreihe 
Letzter Beitrag: 2017-01-30 
Anzahl Medien:
Über: Frei
Zugriff: freie Daten  

Detailinformationen:

Beschreibung:

Eine der Grundannahmen der Human-Animal Studies ist der Gedanke, dass sich die Konzeptionen des Menschen und des Tiers wechselseitig bedingen. Prominent wurde das bereits von T.W. Adorno in seinem Philosophischen Fragment „Mensch und Tier“ aus den 1940er Jahren oder in letzter Zeit von Giorgio Agamben in Das Offene. Der Mensch und das Tier (2002) beschrieben. Selbst die Naturwissenschaften bestätigen dies mittlerweile: Neuere Domestikationstheorien gehen beispielsweise von einer Ko-Evolution von Hunden und Menschen aus. Beide Spezies sind nur in ihrer Abhängigkeit voneinander bzw. mittels einer relationalen Historiographie zu verstehen.

Aber auch die in den 1990er Jahren von Bruno Latour entwickelte Akteur-Netzwerk-Theorie, die von jeder Gesellschaft als grundsätzlich relationalem Netzwerk ausgeht, hat sich als einflussreich für die Human-Animal Studies erwiesen. Menschliche und nicht-menschliche Tiere befinden sich permanent in Relation zueinander und definieren sich gegenseitig als das jeweils andere. Wird diese Beziehung nicht nur abstrakt als Verhältnis formuliert, sondern in seinen konkreten kulturellen und sozialen Manifestationen und Praktiken analysiert, ist der Begriff der Begegnung, des ‚encounters‘, zentral. In der Welt der Moderne, in der wie John Berger schreibt, ‚reale‘ Tiere zunehmend verschwinden, ist die Begegnung mit dem nicht-menschlichen Anderen keine Selbstverständlichkeit. Eine ‚Begegnung‘ im emphatischen Sinne erfordert u.a. eine Offenheit für das Gegenüber, eine besondere Gestimmtheit (Heidegger) sowie die Fähigkeit des Antwortens (Derrida). So hat Lori Gruen kürzlich mit Entangled Empathy eine alternative Ethik für die Mensch-Tier-Beziehung vorgelegt, die die Bedürfnisse von individuellen Tieren und ihr Verwobensein mit den Leben der Menschen stärker in den Blick nimmt.


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