2-Daddeln und Chatten bis der Arzt kommt: neue Erkenntnisse zur Internetsucht previous clip next clip

Keywords: AEG

Recording date 2014-06-02

Via

Free

Language

German

Faculty

Fakultätsverwaltung Naturwissenschaftliche Fakultät

Producer

MultiMediaZentrum

Rund zehn Prozent der deutschen Teenager spielen mehr als 4,5 Stunden am Tag am Computer, fast zwei Prozent davon erfüllen die Kriterien der Abhängigkeit. Bisher gibt es weltweit vergleichsweise wenige Studien dazu. In Europa existiert die Diagnose „Internetspielsucht“ offiziell nicht, im Gegensatz zu den USA, wo diese Sucht seit vergangenem Jahr als Krankheit anerkannt ist. Dennoch: Das Phänomen muss genauso wie exzessives Chatten auch hier ernst genommen werden. Doch welche Risikofaktoren für eine Internetabhängigkeit gibt es? Wie kann der Sucht vorgebeugt oder sie sogar vorhergesagt werden? Erst kürzlich haben die beiden FAU-Forscher Kornhuber und Lenz herausgefunden, dass ein höherer Testosteronspiegel vor der Geburt das Risiko für eine spätere Internetsucht steigert. Daneben spielt eine Vielzahl weiterer Faktoren eine Rolle, ob jemand tatsächlich abhängig wird oder nicht. Fest steht: Eine Menge hochspannender Fragen warten in den nächsten Jahren darauf, von Wissenschaftlern weltweit beantwortet zu werden.

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