1-Partikeltechnologien - Basis für neue Hochleistungsmaterialien

Recording date 2011-11-17

Via

Free

Language

German

Faculty

Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Producer

MultiMediaZentrum

Die Partikeltechnologie befasst sich mit dispersen Systemen in Natur und Technik. In praktisch allen Schlüsseltechnologien spielen disperse Stoffe (also feste oder flüssige Partikel) eine wichtige Rolle. Allein in der chemischen Industrie werden 60 - 80 % aller Produkte in Form von Partikeln verkauft. Im Fokus stehen Methoden zur Herstellung, Verarbeitung und Charakterisierung von oft komplex strukturierten, mehrphasigen Produkten mit ganz spezifischem, für die jeweilige Anwendung charakteristischem Eigenschaftsprofil. Das Anwendungsfeld definiert die Produkteigenschaften, das ausgehend von klassischen Bereichen der Verfahrenstechnik in der chemischen Industrie mehr und mehr in Bereiche der Elektronik, der Energietechnik, der Life sciences, der Nanotechnologie, der Optischen Technologien, der Werkstofftechnologie und der Umwelttechnik ausstrahlt. Der Beitrag führt in die Partikeltechnologie ein und stellt Forschungsschwerpunkte am Beispiel des Erlanger Exzellenzclusters vor.Basierend auf den anerkannt herausragenden Kompetenzen der Technischen und der Naturwissenschaftlichen Fakultät der FAU befasst sich der 2007 im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes eingerichtete Cluster "Engineering of Advanced Materials - Hierarchical Structure Formation for Functional Devices" mit der Erforschung und Entwicklung neuartiger Materialien. Die Vision des Clusters ist es, die Lücke zwischen der naturwissenschaftlich geprägten Grundlagenforschung auf dem Gebiet der Nanotechnologie und ihrer ingenieurwissenschaftlichen Umsetzung in wichtigen technologischen Schlüsselbereichen zu schließen. In den sieben Schwerpunktbereichen des Clusters arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus acht Departments interdisziplinär zusammen. Das Spitzenprojekt, in dem rund 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt sind, wird mit rund 40 Millionen Euro von der DFG gefördert.

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